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In
der Bronzezeit und älteren Eisenzeit entstanden Siedlungen der Hockergräber-,
Hügelgräber- und Urnenfelderkultur. Ab 400 v. Chr. siedelten sich
die Kelten in Wien an. Sie brachten eine hohe Kultur mit. Die Römer
unterwarfen das keltische Königreich Noricum, Österreich wurde bis
zu Donau römische Provinz. Wien wurde von den Römern Vindobona genannt.
Während der Völkerwanderung wurde Wien von Wandalen, Ostgoten, Hunnen,
Langobarden und anderen Völkern besetzt. Nach Abzug der römischen
Zivilbevölkerung siedelt sich die kelt.-röm. Grundbevölkerung in
der Nordostecke des Römerlagers an. Später lassen sich auch Awaren
und Slawen im Wiener Raum nieder. Unter den Babenbergern wurde Wien
zur Residenzstadt ausgebaut. Man nennt dieses Zeitalter „Goldenes
Zeitalter Wiens“. In der Folge besiedelten die Habsburger Wien.
Während der ersten Türkenbelagerung (1529) konnte Wien erfolgreich
verteidigt werden. Im Jahre 1683 konnten die Türken ebenfalls erfolgreich
in die Flucht geschlagen werden.
Unter den Habsburgern wurde Wien Kaiserresidenz und europ. Kulturzentrum.
Zwischen 1872 und 1888 entstanden die meisten Monumentalbauten
entlang der Ringstraße. Nach dem Ersten Weltkrieg (1914 – 1918)
endete auch die österr.-ungar. Monarchie. 1922 wurde Wien die
Hauptstadt der Republik „Deutsch-Österreich“ und ein eigenes Bundesland.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Wien in vier Besatzungszonen
aufgeteilt. Nach der Unterzeichnung des Staatsvertrages (1955)
verließen die Alliierten Österreich. 1979 wurde die UNO City (Sitz
verschiedener Organisationen der Vereinten Nationen) eröffnet
und Wien dritte UN Hauptstadt.
Heute ist Wien mit 23 Bezirken und 1,6 Millionen Einwohnern
die Hauptstadt der Republik Österreich.
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